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Erdmandeln

Die Erdmandel, auch Tigernuss genannt, hat aus botanischer Sicht weder etwas mit Mandeln noch mit anderen Nüssen zu tun – sie zählen zur Familie der Sauergrasgewächse, bei denen sie als erbsengroße, braunen Knollen unterirdisch heranwachsen. Ihr weißer Kern schmeckt leicht süßlich und erinnert an Mandel, wovon sich auch der Name ableitet. Erdmandeln wachsen in milden Klima auf sandigen Böden. Heute werden sie vor allem in Spanien, Ostindien und Brasilien angebaut. Sie zeichnen sich durch große Mengen an Ballaststoffen, Mineralstoffen und ungesättigte Fettsäuren aus. Sie finden vielfältige Verwendung als Gemüse, geröstet als Snack sowie als Basis für Mehl, Öl und milchartige Getränke.