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Buchweizen

Buchweizen gehört botanisch gesehen zu den Knöterichgewächsen und ist damit ein enger Verwandter von Rhabarber und Sauerampfer. Weil die Buchweizenkörner in ihrer Zusammensetzung dem Getreide sehr ähnlich sind und sich darüber hinaus auch so verarbeiten und verwenden lassen, wird der Buchweizen unter praktischen Gesichtspunkten dem Getreide zugerechnet. Die Bezeichnung Buchweizen verdankt die Pflanze dem Aussehen ihrer Früchte. Diese sind 4 bis 6 mm lang, glänzend braun bis silbergrau und dreikantig wie Bucheckern. Nach der Ernte wird der Buchweizen maschinell geschält. Dabei wird die harte braune Fruchtschale entfernt und der grünlich-braune Kern freigelegt. Die Verwendung von Buchweizen verleiht den Gebäcken einen charakteristischen kräftigen, angenehmen, leicht bitteren Geschmack.