WEIZENALLERGIE

Auslöser einer Weizenallergie sind unterschiedliche Eiweißbestandteile wie Weizen-Albumin, -Globulin und Klebereiweiß (Gluten).



Eine neue Form der Weizenallergie ist die WDEIA (weizenabhängige anstrengungsindizierte Anaphylaxie). Die meist lebensbedrohlichen Beschwerden treten nach dem Verzehr von Weizen in Kombination mit einem Trigger wie Anstrengung, Sport, Alkohol oder Arzneimittel auf.


Zu den Symptomen zählen akut auftretende juckende Quaddeln und Schwellungen der Haut, Ekzeme bis hin zur Anaphylaxie oder gastroitestinale Symptome.


Diagnose und Therapie


Der eindeutige Nachweis einer Weizenallergie wird durch einen Allergologen mittels verschiedener Haut- und Blutuntersuchungen (Prick, IgE) und diätetischer Verfahren erbracht. In Einzelfällen muss eine Provokation ergänzend durchgeführt werden.


Für die Therapie müssen Weizen und verwandte Getreidesorten vom Speiseplan gestrichen werden. Hierzu gehören: Körner, Mehl, Stärke, Flocken, Keime, Keimöl, Grieß und Graupen aus Weizen, Dinkel, Grünkern (unreif geernteter und gedarrter Dinkel), Einkorn, Zweikorn (Emmer) und Kamut.


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