GLUTENFREIE ERNÄHRUNG

Bei einer Glutenunverträglichkeit ist es ganz wichtig, auf glutenhaltige Getreide wie Weizen, Roggen und Dinkel zu verzichten. Aber auch in anderen Nahrungsmitteln kann Gluten enthalten sein.



Gluten ist ein Klebereiweiß, das in den gängigsten Getreidesorten, wie Weizen, Hafer, Roggen, Gerste, Grünkern und Dinkel enthalten ist. Auch ältere Getreidesorten wie Kamut, Emmer und Einkorn enthalten Gluten. Gluten hat gute backtechnische Eigenschaften und sorgt dafür, dass sich der Teig gut kneten lässt. Außerdem bindet Gluten Wasser, stabilisiert und geliert und wird daher auch in vielen Soßen und Fertiggerichten eingesetzt. Daher ist es wichtig die Zutatenliste eines Produktes genau auf glutenhaltige Zutaten zu prüfen. Im Zutatenverzeichnis müssen Allergene wie Weizen und Gluten hervorgehoben werden, zum Beispiel durch eine fette Schrift. Bei Unsicherheiten können Sie auch die Service-Hotline des jeweiligen Unternehmens anrufen, um eine Auskunft zu bekommen.


Mais, Reis, Hirse, Buchweizen, Quinoa, Amaranth, glutenfreier Hafer, Binde- und Verdickungsmittel wie Johannisbrotkernmehl, Guarkernmehl, Tapioka, Maniok sowie Kartoffeln, Kastanienmehl, Kichererbsenmehl gelten grundsätzlich als glutenfrei. Doch auch bei glutenfreiem Getreide können Spuren von Gluten durch Kontaminationen enthalten sein.


Will man dieses Risiko vermeiden, sollte man auf Produkt zurückgreifen, die eindeutig glutenfrei gekennzeichnet sind. Hierbei hilft das lizensierte glutenfrei Symbol mit der durchgestrichenen Ähre.



Die Qualitätsgarantie für glutenfreie Produkte




Alle Hersteller, die dieses Symbol verwenden, müssen hohe Produktionsstandards einhalten, regelmäßig Analysen durchführen, um die Glutenfreiheit zu gewährleisten und werden von der jeweiligen Zöliakiegesellschaft kontrolliert und überwacht.





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